Enttaufen – Wenn schon raus, dann richtig

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Du bist getauft? Das tut uns leid.
Aber verzage nicht! Wir können helfen.

Wir bieten ab sofort eine feierliche Entchristianisierung an. Danach ist jede Bindung an das Christentum durch den Zauber des freien Willens gelöst. Fülle das Enttaufen-Formular aus, und du bekommst eine Enttaufungs-Urkunde per E-Mail zugesandt. Hier kommt schon das Formular. Mehr Infos findest du weiter unten!





    Und so geht Deine Enttaufung

    Wenn Du Deine Taufe und ggf. “Versiegelung”  rückgängig machen, sowie alle Versprechen gegenüber den Kirchen widerrufen willst, bieten wir eine feierliche Entchristianisierung an.

    1. Die Vorbedingungen
      für die vollständige formale Entchristianisierung ist selbstverständlich der Kirchenaustritt notwendig. Für die Enttaufe jedoch reicht  deine “innere Abwendung” vom Christentum – sprich, du glaubst nicht dran. Wenn dir jemand sagt, die Taufe könne man nicht rückgängig machen?  Doch!  Das geht natürlich. Es wäre ja wohl noch schöner, wenn gerade die, die eine Lehre vertreten, an die man nicht glaubt, da die Deutungshoheit hätten, oder?
    2. Das Ritual
      Wer mag, darf zur Entchristianisierung ein kleines Ritual exerzieren. Dies ist selbstverständlich freiwillig. Das einzige, was wirklich erforderlich ist, ist das Formular korrekt auszufüllen, die generierte Urkunde zu drucken und zu unterschreiben. Hier ein paar Ideen, um sich die Enttaufe nett zu machen:

      Lade Familie und Freunde ein. Zünde zwei Kerzen an, links und rechts neben dem Bildschirm. Halte eine kurze Rede, in der Du ankündigst dass Du Dich nun von dem Christentum und seinen
      Göttern, seinem Aberglauben abwendest und den Bund mit dem christlichen Gott, der von Deinen Eltern ungefragt durch die Taufe geschlossen wurde, nun feierlich brechen wirst. 

    3. Die Urkunde

      Muster Urkunde Enttarnung
      Muster

      Setze Dich an den Computer, fülle das Formular aus, wobei Du Deine Eingaben feierlich vor Dich her murmelst. Drücke den Knopf zum generieren. Du bekommst Deine Urkunde dann per E-Mail als PDF zugesandt und kannst sie ausdrucken. Am besten, Du nimmst ein besonders edles Papier für den Druck. Speichere eine Sicherheitskopie des Dokuments auf Deiner Festplatte (das generierte Dokument auf unserer Website wird später wieder entfernt).

      Damit das Dokument Bestand hat, kannst Du es auch laminieren (lassen). Nimm einen edlen Stift (Kugelschreiber oder Füllfederhalter), unterzeichne das Dokument und zeige es stolz Deinen Gästen. Feiere mit Deinen Gästen zusammen ausgelassen bis zum Morgengrauen. Künftig ist der Jahrestag Deiner Entchristianisierung für Dich ein offizieller Feiertag, den Du jedes Jahr begehen kannst. (z.B. ” 9. März – Enttaufe der Ute” oder “12. Juni – Enttaufe des Jürgen”) Trage dir das gerne in den Kalender ein.

    4. Kopie Ausdrucken
      Wenn Du willst: Drucke noch ein Exemplar deiner Entchristianisierungsurkunde aus. Unterschreibe es und schicke es Deiner (ehemaligen) Kichgemeinde zur Kenntnisnahme, oder noch besser, lege es Deinem
      Kirchenaustrittsschreiben bei.
    5. Weitersagen!
      Als Enttaufter muss du dich nicht im Schrank verstecken! (hoffentlich). Erzähle anderen davon und macht gemeinsam Enttaufungs-Parties. Sehr beliebt ist die “Massen-Enttaufung” mit einem Enttaufer. Falls keiner greifbar ist, tut es auch ein Fön. Hier ein Beispiel eines “professionellen Enttaufers”. Wegen hoher Nachfrage sind diese Geräte oft vergriffen.

      Wenn du eine Enttaufungs-Party feierst oder mit mehreren Menschen eine Enttaufungs-Party abgehalten hast, dann schreibe uns gerne davon und schicke ein paar Bilder mit. Lass andere an deiner Freude teilhaben!

      Debaptizer Enttaufungsgerät
      Das DEbaptize express Enttaufungsgerät

    15 Antworten auf „Enttaufen – Wenn schon raus, dann richtig“

    1. Hallo Freunde, ich finde es eine Frechheit von der katholischen Kirche, die Gläubigen zu zwingen, ihre Kinder schon als Babys taufen zu lassen. Jeder Mensch sollte das Recht haben, sich erst im Erwachsenenalter zur Taufe frei zu entscheiden. Ich finde Ihre Idee mit der Enttaufungsurkunde hervorragend und nehme diese Möglichkeit mit einem Gefühl der Genugtuung gerne an.

      Mit freundlichen Grüßen
      E. Malcherowitz

      1. Das ist Quatsch. Niemand wird gezwungen, sein Kind als Baby taufen zu lassen. Es ist halt Usus.

        Aber es wichtig, dem Kind dann die verschiedenen Religionen zu zeigen, damit es sich dann später entscheiden kann.

        Viele machen im Firmalter das Katechumenat und lassen sich dann Taufen und Firmen.

        1. Es gibt einen gewissen sozialen Druck – den gab es früher sogar in erheblichem Maße, weil ungetaufte nicht ordentlich beerdigt werden durften und dem Mythos nach in einer Art “gottferner Vorhölle” landeten – daher auch die Praxis der “Nottaufe”, um selbiges zu verhindern. Und in gläubigen Familien geht eben genau die Sorge um…

    2. beim Versuch die Daten zu schicken kommt ständig
      Beim Versuch, deine Mitteilung zu versenden, ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

    3. Was seid ihr nur für Menschen? Der Herr und sein Sohn schenken euch ihre Liebe und ihr wollt sie bespucken????
      Wenn ihr Gott, die Taufe und den Glauben als etwas schlechtes seht, habt ihr leider ein völlig falsches Bild.
      und eine Taufe KANN MAN NICHT RÜCKGÄNGIG machen! Mit der Taufe geht man ein Bund mit Jesus Christus und seiner Liebe ein. Seid ihr wirklich der Meinung, das ein schwachsenniger Zettel, ein Stück Papier den Menschen von Gott trennt???

      Mein tiefstes Beileid für alle, die mit dem Glauben schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      Eins wisst sicher: Gott ist ein Gott der Liebe, und er liebt euch von ganzen Herzen.
      Die, die sich diese blödsinnige Idee ausgedacht haben……Schande über euch. Ihr treibt die Menschen zum Bösen. Der Herr möge euch vergeben…

      1. Mal der Reihe nach:
        Dass der “Herr und sein Sohn” überhaupt existieren, ist ziemlich unwahrscheinlich. Dass sie “ihre Liebe schenken” ist allenfalls Hörensagen, Märchen und Mythos. Etwas, was man vielleicht kleinen Kindern erzählen kann, was aber eher im Reich der Fiktion, im Bereich des Wunschdenkens anzusiedeln ist.
        Es kommt jetzt vielleicht etwas ungewohnt, wenn man selten seine Nase aus der Filterblase der Gläubigen heraussteckt – aber dein Glauben ist auch nur eine Meinung von vielen – und wenn du zum Beispiel glaubst, Gott hätte Eva aus einer Rippe Adams geschaffen und Adam aus Staub oder er sei Moses als “brennender Busch” erschienen oder hätte Tafeln mit Geboten verfasst, die über die Generationen von besonders hoher Bedeutsamkeit sind – dann liegst du sehr wahrscheinlich ziemlich daneben und bist eben Märchen und Mythen aufgesessen. Es ist z.B. relativ gesichert, dass sich Moses den gesamten “Auszug aus Ägypten” samt sieben Plagen, Kinder-Massenmord und dem Teilen des roten Meeres nur erfunden hat. Angesehen davon haben die Menschen damals von sehr vielem sehr wenig Ahnung gehabt und ihre Versuche, sich den Anfang der Erde und den Anfang der Menschheit vorzustellen, lagen ziemlich daneben. Gäbe es es nicht so ein umfangreiches Glaubens-Brimborium darum herum, dann hätte man diese “Schöpfer, der sagt ‘es werde Licht'” Story schon längst als Kindermärchen in den Bibliotheken gelassen und vergessen.

        Und was die Taufe anbetrifft? Wenn da ein Zaubermeister Wasser sprenkelt und verschwurbelte Sprüche vom Stapel lässt – was soll das für eine Bedeutung haben? Der Sinn und Zweck einer “Enttaufe” – wenn es überhaupt einen gibt, da ja schon die Taufe selbst ein hohler und wirkungsloser Zauberritus ist, eben darzustellen, DASS es ein hohler und bedeutungsloser Zauberritus ist, den man mit genau so viel Bla Bla und vielleicht etwas Humor prima neutralisieren kann.

        Und da wir ja nun in einer freien Welt leben kann jeder, der Lust hat, sich so lange und so oft “enttaufen” lassen wie ihm beliebt. Und wer meint, dass es einen “Gott” gibt, der einen “liebt” (sehen wir mal davon ab, dass auch für die Hölle, die Sintflut, Sodom & Gomorrah und noch einige andere Genozide verantwortlich ist), der muss damit klar kommen, dass es Leute gibt, für das nur ein anachronistisches Märchen ist, dem einige aus Überzeugung, viele aber nur aus Gewohnheit anhängen, und das für unser Dasein, für die Existenz der Menschen und des Universums keine Relevanz hat – außer vielleicht Zeugnis zu sein, davon, dass die Menschheit auch mal nicht so schlau war. Ein früher Fehlversuch, sich die Welt zu erklären, ein mythologischer Dinosaurier, der gerade beim Aussterben ist – und nichts, dem man nachtrauern müsste.

      2. ich habe die bibel 3x gelesen
        den koran 1x gelesen
        mich mit buddhismus beschäftigt und bin nicht fündig geworden. ich war immer ein suchender mit sehr viel spiritualität.
        dann habe ich mich auf meine herkunft besonnen und mich mit den alten keltischen und nordischen göttern auseinander gesetzt, und habe asatru für mich entdeckt ” ja ich bin heide aus überzeugung ” und glücklich damit !

        ps.: lieber ein wolf odins als ein lamm gottes,
        danke für die endtaufungs urkunde wir werden ein schönes heidnisches fest abhalten ” hail odin ”

        lg patrik gruber ” pøtrik dieterson “

      3. Wenn man “glaubt” dass Taufen funktioniert, dann kann man auch “glauben” dass Entlaufen funktioniert.
        Ob es den Herr und seinen Sohn denn überhaupt gibt – da sind die Menschen unterschiedlicher Auffassung.
        Und da es nicht irgendwie “handfeste Beweise” gibt, kann man auch von der Prämisse ausgehen, dass es sie NICHT gibt.
        Es ist insgesamt auch objektiv wahrscheinlicher, dass es sich speziell beim Christlichen Glauben um eine “menschliche Leistung” – oder auch “Fehlleistung” handelt: einer Summe aus Mythen, dem “stillen Post Prinzip”, dem Prinzip des Anglerlateins (analog wie dort der Fisch immer Größer wird in Erzählungen, wurde Gott immer größer) und natürlich der akribischen Arbeiten des Versuchs, die vielen Komponenten und Narrative halbwegs konsistent zu gestalten, so dass sich weniger Widerspruch, Verwunderung und Ablehnung einstellt – was ja am Ende dann doch nicht geholfen hat.

        “Taufe” ist im günstigsten Fall eine Art “Zauberei”, ein leeres Ritual, ohne größere Bedeutung. Ein Akt, den man machen kann oder auch nicht, auf jeden Fall nichts wirklich beeindruckendes, sonder einfach nur anachronistischer Hokuspokus.

    4. JCH bin Gott. Er-kenne d-ICH!
      Alles ist wahr, aus EIner Perspektive.
      Der Sohn sollte geopfert werden, wurde aber nicht! Es ging stets nur um die Liebe, das Vertrauen zum Vater. d-EIN Wille Gschehe.
      Kommt zur Ruhe, in der Ruhe liegt die Kraft. Wer Augen hat, sehe! Wer Ohren hat, höre!
      ALL-es was Gedacht wird kommt von dir, ist aus dir, findet aber nur im träumenden JCH statt.
      Kommt ins Hier & Jetzt, er-kenne d-ICH, es gibt nichts außer (!) dir, ALL-es (und n-ICH-ts ist in dir)
      IN den Worten liegt die Wahrheit, um die-se zu erkennen braucht es keine Mitgliedschaft in einem Verein, JCH liebe Ihn und lasse ihn ziehen.

    5. Bin bereits 1978 aus der ev.-luth. Großsekte ausgetreten (war damals noch kostenlos).
      Eine Enttaufung wird nicht gewährt, da die Taufe ein unauflöslicher Akt sei – für die Kirche bleibt man auch nach zivilrechtlichem Austritt „getaufter evangelischer Christ”!
      Die Katholen haben’s besser: Die können einen Antrag auf Aberkennun g als Apostat bei dem Bistum stellen in dem die Taufe erfolgte!
      Dafür muß man die Existenz des „Heiligen Geistes“ leugnen und die Exkommunizerung beantragen – die eigentlich deshalb auch von der Kirche wegen “ Abfalls von Glauben”ausgeprochen werden muß!
      Wird in Lateinamerika – hauptsächlich in Argentinien, Chile und Peru gerne gemacht!

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