Der gute Vorsatz für 2018 – Kirchenaustritt

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Ihnen fehlt noch guter Vorsatz für das neue Jahr? Da habe ich was für Sie:

Kirchenaustritt!

Das ist immer eine gute Entscheidung! Warum?

  1. Sie entziehen einen Organisation die Unterstützung die Arbeitnehmer diskriminiert – und fördern damit die Gleichberechtigung.
  2. Wenn Sie kirchenfern oder atheistisch sind, sind sie authentischer, ehrlicher und stehen zu dem, was Sie denken und glauben oder nicht glauben.
  3. Sie sparen sehr wahrscheinlich Kirchensteuer.
  4. Sie vergrößern die Gruppe derer, die keiner Konfession angehören und stärken damit deren Position.
  5. Sie fördern die Bewegung der Säkularisierung in diesem Land -also der Trennung von Kirche und Staat.

Und ein Kirchenaustritt ist jederzeit möglich und ist ganz einfach:

  • Sie ermitteln, wo Sie den Austritt erklären müssen
    (Amtsgericht, Standesamt, Gemeindeverwaltung oder Kirche)
  • Sie gehen dort hin, bringen ihren Personalausweis mit
  • Sie füllen ein Formular und erklären Ihren Austritt
  • Sie zahlen eine kleine Gebühr.
  • Sie erhalten ein Dokument, das Ihnen den Austritt bescheinigt.

Bewahren Sie die Bescheinigung Ihr Leben lang gut auf, wie eine Versicherungs-Police. Sie beweist gegenüber Behörden, dass sie nicht kirchensteuerpflichtig sind.


Und dann?

Engagieren Sie sich nach Möglichkeit in einem Kreis Säkularer, Atheisten oder Humanisten –  Das ist wichtig, denn dieser Kreis, der immerhin ein Drittel der Bevölkerung ausmacht, kann Unterstützung gebrauchen. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten konfessionsloser Kindererziehung und Schulbildung. Stärken Sie den Philosophie und Ethik /Werte & Normen Unterricht in den Schulen.  Werden Sie kreativ: wie können Feste und Rituale gestaltet werden, die sich von christlichen Vorbildern lösen. Lesen Sie Bücher oder besuchen Sie Webseiten für Atheisten und Konfessionslose.

Und wenn Sie ausgetreten sind: schreiben Sie mir eine E-Mail, wie Ihre Erfahrungen waren und (wenn Sie mögen) was Ihre Beweggründe waren und wie Ihre Umgebung reagiert hat.

2 Antworten auf „Der gute Vorsatz für 2018 – Kirchenaustritt“

    1. Hallo und Danke für das Feedback! Ja – ich denke, das muss man noch viel Aufklärungsarbeit leisten. Vielleicht können wir da einen Beitrag leisten.
      Ich habe das auf einer Seite ja geschrieben “Aufbewahren wie eine Versicherungspolice”.

      das gleiche ist bei Jugendlichen – die denken das lohnt sich nicht, auszutreten, weil sie keine Kirchensteuer zahlen – dafür zahlen sie in einigen Gegenden keine Austrittsgebühren, so lange wie sie kein Einkommen haben…

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